Freiheit

Querfeldein, unter Tischen durch, laut oder leise, ich bin frei. Das Kind in mir ist der Mann in ihr. Ich werde nie erwachsen! Schreibe mir etwas vor, denn ich brauche Hürden um zu fühlen wie es ist frei zu sein. Mir die Freiheit zu nehmen diese Hürden umzuschmeissen statt sie zu überspringen. Keine Wand ist zu dick, ich kann durch sie durchgehen. Kurz Inne halten, den Kopf durchschütteln, Augen zu und auf, den Staub abschütteln und weiter gehts. So fühlt ein Hund wenn man ihn von der Leine lässt. Ich will nichts böses, ich will nur rennen. Renne bis ich mir die Freiheit nehme wieder umzudrehen…

Es ist ein überwältigendes Gefühl. Das Wissen, dass nur ich mir die Grenzen setze. Beinahe schwerelos stolziere ich durch die Strassen. Als ob ich in diesen Augenblicken Flügel hätte. Genau, die Tagträumerversion des Traumes in dem man fliegt. Das Gefühl welches man als Kind an einem frühen, sommerlichen Samstag Morgen hat. Die warmen Sonnestrahlen der aufgeheneden Sonne auf der Haut, den Geruch frisch geschnittenen Grases in der Nase, dieses unbeschwerte sein, das ernst gemeinte Lachen, die Umarmung von Mama und das Wissen das der Tag erst begonnen hat.

Es ist die Angst vor Konsequenzen die uns auf den Schienen hält. Doch Angst ist relativ, zumindest ist und war sie das schon immer für mich. Man fürchtet nichts mehr, denn man hat nichts zu verlieren und das bedeutet Freiheit!

Spring, das einzige was ich dir garantieren kann, ist dass du fallen wirst! Aber du wirst leichter fallen als je zuvor.

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